Kapitel 2 · Klima & Ressourcen

Pumpen, die ein zweites Leben bekommen

Eine aufgearbeitete Pumpe braucht 70 Prozent weniger Material und Energie als eine neue. 2025 waren es 1.900 – Tendenz steigend.

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aufgearbeitete Pumpen

Remanufacturing-Center Lübeck 2025

0 %
Sekundärmetall im Guss

Ziel 2030: 75 %

0 %
Verwertungsquote Abfall

3,2 % Deponie, Ziel: null

Remanufacturing

Wie ReFlow funktioniert

Kunden geben ausgediente Lindhagen-Pumpen zurück – per Rücknahmeprogramm ReFlow, mit Gutschrift auf die nächste Bestellung. In Lübeck werden sie zerlegt, vermessen, gereinigt; Gehäuse und Wellen werden aufgearbeitet, Verschleißteile ersetzt. Das Ergebnis trägt dieselbe Garantie wie ein Neuprodukt.

2025 kamen 2.300 Pumpen zurück, 1.900 wurden aufgearbeitet, der Rest wurde sortenrein recycelt. Das Center beschäftigt 48 Menschen, darunter zwölf, die aus der Gießerei umgeschult wurden.

Aufarbeitung im Remanufacturing-Center

Versand Werk Neumünster

Material

Guss aus Schrott

61 Prozent des Metalls in unseren Gehäusen ist Sekundärmaterial – eigener Rücklauf, Kreislaufschrott aus der Bearbeitung und zugekaufter Stahl- und Gussschrott. Bis 2030 sollen es 75 Prozent sein; die Grenze setzt die Legierungsqualität, nicht die Verfügbarkeit.

Abfall haben wir 2025 auf 96 Prozent Verwertung gebracht. Die letzten 3,2 Prozent sind Gießereisande und Schleifschlämme, für die wir mit zwei Zementwerken an einer Verwertung arbeiten.

„

Wir verkaufen keine Pumpe mehr, ohne zu wissen, wie sie zurückkommt.

Meret Johannsen

Leiterin Remanufacturing-Center

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Lindhagen Gruppe · Nachhaltigkeitsbericht 2025 · Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2025

Kreislaufwirtschaft – Nachhaltigkeitsbericht 2025 · Lindhagen